Turbulenzen Atlantik — Vorhersage für Transatlantikflüge

Turbulenzen über dem Atlantik betreffen Millionen Flüge jedes Jahr. Der Nordatlantik-Jetstream erzeugt moderate bis starke Klarluftturbulenz, besonders im Winter von Dezember bis März. Hier ist alles, was Sie über Atlantik-Turbulenzen wissen müssen.

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Häufige Fragen

Sind Turbulenzen über dem Atlantik gefährlich?
Transatlantische Turbulenzen sind selten gefährlich. Moderne Flugzeuge sind für weit stärkere Kräfte zertifiziert als bei typischen Turbulenzen auftreten. Die meisten Atlantik-Turbulenzen sind leicht bis moderat. Das größte Risiko sind Verletzungen durch nicht angelegten Sicherheitsgurt bei unerwarteten Turbulenzen.
Wann sind die Turbulenzen über dem Atlantik am schlimmsten?
Atlantik-Turbulenzen sind von Dezember bis März am stärksten, wenn der polare Jetstream am intensivsten ist (oft über 300 km/h). Der Sommer (Juni–August) ist typischerweise ruhiger. Das North Atlantic Track System wird täglich angepasst, um die turbulentesten Zonen zu umgehen.
Welche Transatlantikrouten sind am turbulentesten?
Routen, die den nördlichen Jetstream kreuzen, sind am turbulentesten: FRA–JFK, MUC–JFK, und ORD–LHR im Winter. Südlichere Routen wie MIA–LIS sind generell ruhiger. Westflüge (z.B. JFK→FRA) sind rauer als Ostflüge wegen Gegenwind.
Warum gibt es so viel Klarluftturbulenz über dem Atlantik?
Klarluftturbulenz (Clear-Air Turbulence, CAT) entsteht durch Windscherung an den Rändern des Jetstreams, ohne sichtbare Wolken. Pilot-Radare können sie nicht erkennen. Die einzige Vorhersage basiert auf Wettermodellen und Pilotenberichten (PIREPs) von vorausfliegenden Maschinen.
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